Die Opazität (“Trübung”; engl. opacity) ist ein Maß für die Lichtundurchlässigkeit (Trübung) von Stoffen. Das zugehörige Adjektiv lautet opak (lat.opacus; “trüb, undurchsichtig, verschwommen”; engl. opaque).
Je größer die Opazität eines Stoffes ist, desto weniger Licht tritt durch ihn hindurch und desto trüber erscheint er.
Transluzenz ist die partielle Lichtdurchlässigkeit eines Körpers.
Das Wort wird abgeleitet vom lateinischen lux für Licht. Wachs, die menschliche Haut, Blätter und viele andere Stoffe sind transluzent, da sie teilweise Licht durchlassen, aber nicht transparent sind (siehe Volumenstreuung). In Abgrenzung zur Transparenz (= Bild- oder Blickdurchlässigkeit) kann man Transluzenz als Lichtdurchlässigkeit beschreiben. Die reziproke Eigenschaft der Transluzenz ist die Opazität. Besitzt ein Stoff also eine hohe Transluzenz (Lichtdurchlässigkeit), so hat er eine geringe Opazität und umgekehrt. Der Begriff Transluzenz und das Adjektiv transluzent sind in der deutschen Alltagssprache jedoch nicht geläufig, so dass üblicherweise nicht unterschieden wird und für beide Phänomene – partielle oder “vollständige” Lichtdurchlässigkeit – das eine Fremdwort “Transparenz” (“transparent”) verwendet wird, häufig wird transluzentes Material auch als “halbtransparent” bezeichnet. Die romanischen Sprachen sind genauer, da direkt an der etymologischen Quelle (etwa Französisch: transparence – translucidity), während das Englische beide Fremdwärter integrierte (transparency – translucency).















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